mein-seelenmord

Poesie

Nie wieder Pickel!
 

Gedichte und Lieder in denen man sich wieder erkennen könnte!!

Sprechverbot

Es gibt vieles,

über das „man nicht spricht“

sind deshalb

viele Gespräche

so „nichtssagend“?

Ersatzweise

Viele Menschen

Halten ihre Situation

Nur aus,

weil sie sich nie

den Mut nahmen

zu erfahren,

dass es auch

anders

sein könnte.

Familie Saubermann

Für viele Menschen

Ist es wichtig,

das Auto zu polieren,

die Wohnung auf Hochglanz zu bringen

strahlendes Geschirr zu haben

und andere Dinge zu pflegen......

Ihre Mitmenschen

lassen sie

nicht selten

verkommen. 

Schlecht fühlen

Wo sich nichts

Mehr regt,

ist alles tot!

Ich bin froh,

mich auch

schlecht zu fühlen

und leiden zu können.

Zu spüren:

ICH LEBE 

Was man so sagt

Als sie lachte,

sagte man, sie sei kindisch.

Also machte sie fortan ein ernstes Gesicht.

Das Kind in ihr blieb,

aber es durfte nicht mehr lachen.

Als sie liebte,

sagte man, sie sei zu romantisch.

Also lernte sie, sich realistischer zu zeigen.

Und verdrängte

So manche Liebe.

Als sie reden wollte,

sagte man ihr, darüber spreche man nicht.

Also lernte sie zu schweigen.

Die Fragen, die in ihr brannten,

blieben ohne Antwort.

Als sie weinte,

sagte man ihr, sie sei zu weich.

Also lernte sie, die Tränen zu unterdrücken.

Sie weinte zwar nicht mehr,

doch hart wurde sie auch nicht.

Als sie schrie,

sagte man ihr, sie sei zu hysterisch.

Also lernte sie, nur noch zu schreien,

wenn niemand es hören konnte,

oder sie schrie lautlos in sich hinein.

Als sie zu trinken begann,

sagte man ihr, das löse die Probleme nicht.

Sie solle eine Entziehungskur machen.

Es war ihr egal, weil ihr

Schon so viel entzogen worden war.

Als sie wieder draußen war,

sagte man, sie könne jetzt von vorne anfangen.

Also tat sie, als beginne sie ein neues Leben.

Aber wirklich leben konnte sie nicht mehr

Sie hatte es verlernt.

Als sie ein Jahr später

Sich versteckt zu Tode gefixt hatte,

sagte man gar nichts mehr.

Und jeder für sich versuchte,

leise das Unbehagen mit den Blumen

ins Grab zu werfen.

Zugemauert

Eine Ladung Bequemlichkeitsblöcke.

Eine Ladung Sicherheitswesen,

eine Ladung Feigheitsziegel,

alles verkleidet mit

netten „Anpassungsklinkern

und oben drauf einen

Schwierigkeitsableiter.

So hast du dich

Und deine Gefühle

Eingemauert.

„Gut versorgt“,

jetzt kann dich niemand

mehr verletzen-

aber auch niemand

mehr erreichen.

MAUERN MACHEN EINSAM

Lieben

Das kann doch niemals heißen: 

Dem Adler die Flügel stutzen,

dem Tiger die Zähne ziehen,

Dem Menschen das Fühlen „verbieten“.

Flügel stutzen,

Zähne ziehen,

Gefühle verbieten,

dahinter stehen

Machtgelüste und Ängste-

Aber niemals LIEBE

Ausgebrochen

Seit ich die Grenzen

die man

mir setzte,

nicht mehr anerkenne,

nicht mehr als Grenze erlebe,

spüre ich erst,

wie stark

ich bin.

......................wie grenzenlos ich sein kann.

Verdrängung

All die Enttäuschungen

die unerfüllten Wünsche,

all die nicht gewagten Hoffnungen,

die Ungerechtigkeiten,

die „falschen“ Ansprüche,

die Kränkungen.........

Alles Negative

Steckst du weg und lächelst.

Wohin

Steckst du

die vielen Tränen,

die du nie geweint hast?

....hoffentlich überrascht

dich nicht eines Tages

ihre Springflut.

Sich selbst eine Chance lassen

Lass die Körnchen

Nicht in der Samentüte;

Säe sie aus!

Angst ist gewiss

Ein harter Boden,

doch du kannst

ihn lockern

durch deine Arbeit,

deinen Mut

und deinen Willen.

Von deinen Möglichkeiten

Dir gehört

Ein ganzer Kasten

Mit zwölft verschiedenen Wasserfarben.

Doch

Wenn du das Wasser fürchtest,

nützen dir die Farben wenig-

dein Leben bleibt trocken

und dein Blatt leer.

WAG DEN SPRUNG INS WASSER!

Voreilig

Du sagst, du kannst nicht.

Du sagst, das schaffst du nicht.

du sagst, das erreichst du nie.

Du sagst, es ist zu schwer für dich,

es sei unmöglich-

doch versucht

hast du es nie

Problemlösung

Viele zerschneiden

Die Knoten in

Ihren Gefühlen.

Ein zerschnittener

Knoten aber

Bedeutet immer

Einen zerstörten

Faden.

Nimm dir Geduld

Und Hilfe,

den Knoten aufknibbeln.

     


    Die folgenden drei Lieder sind von Lacrimosa

Mit freundlicher Genehmigung Lacrimas, dass ich diese 3 Texte hier auf meiner Homepage und in meinem Buch komplett hineinschreiben darf.

DANKE LACRIMOSA!!!!



ERINNERUNGEN

Durchbohrte Gedanken
Vom Schmerz zerquetschte Augen
Ersucht im Feinen sich zu wenden
Erinnerungen in mir vergraben
Erinnerungen in mir versteckt!
Erinnerungen – gib mir deine Kraft
Erinnerungen – du frisst mich auf
Erinnerungen – du säufst mich leer
Erinnerungen - du verbrauchst meine Luft
Erinnerungen - du hast mich einfach gern
Durchquerte Ideen
Nach morgen zu blicken
Von gestern zu lösen
Im Glauben zu hoffen
Mit angsterfüllten Blicken
Sehe ich mich in deinen Augen
Du bist meine Droge
Erinnerungen – du frisst mich auf 
Erinnerungen – du säufst mich leer
Erinnerungen - du verbrauchst meine Luft
Erinnerungen - du hast mich einfach gern
Du bist mein Tempel
Du bist mein Ego
Du bist mein Wasser
Du bist mein Brot
Ich bin dein Boden
Ich bin dein Samen
Ich bin dein Vater- bin dein Gott
Ich bin
dein Herr
Erinnerungen - gib mir deinen Dank
Erschlag mich – fester
Treib mich in den Wahnsinn
Errette mich – erschaffe mich – verführe mich mit dir
Ich bekenne mich – ich liebe dich – ich hasse dich dafür
Erinnerungen - gib mir deinen Sinn



DAS SCHWEIGEN
Ekel, der die Welt ergreift
Hass, der durch die Herzen fließt
Verderben, dass durch die Reihen zieht
Des Menschen edlen Reihen
In denen gleiches nur zu gleichen steht
Dazwischen eine Kluft sich schlägt
Und Rassen wie Geschlechter trennt
Oh Ekel, der sich der Welt bekennt
Kein Mensch hat es gesehen
Kein Mensch hat es gehört
Kein Mensch will etwas sagen 
Und kein Mensch wird danach fragen
Die ganze Strasse riecht nach Blut
Doch es ist nichts geschehen
Diese Hände zum Beten gefaltet
Diese Hände zum töten bereit
Diese Hände beten um den Frieden
Diese Hände werden sie in Fesseln legen 
Dieser Mund bittet um Gnade
Dieser Mund spricht von Schuld
Dieser Mensch zerbricht und stirbt
Dieser Mensch wird leben 
Diese Augen haben es gesehen
Doch diese Augen schließen sich
Und ungehindert fließt das Blut
Und das Schweigen wird unerträglich laut




Requiem
( Bitte nicht in einem instabilen Zustand lesen)

Als die Sonne den Tag verließ
Den Finger am Abzug
Die Füße im Dreck
Die Augen fest geschlossen, die Seele verkrampft
Die Erinnerung gefressen, die Zukunft voller Angst
Ein Engel am Tor der Hölle
Luzifer im Paradies
Eine Jungfrau flüstert meinen Namen
In nomine patris, filii et spirituus sancti
Amen
Lass mein Licht noch brennen
Und gib mir deinen Namen
Seid still
Und lasst mich leben
Nur diesen Augenblick
Nur noch einen Moment
Dann nehmt mich mit
Last mich noch beten
Lasst mich noch einmal fliehen
Ich komme zurück zu euch
Aber niemals zum Teufel
In nomine patris, filii et spirituus sancti
Amen
Wer schickt nach mir?
Ich bin doch nicht blind
Und doch, ich kann nichts mehr sehen
Es ist so weit, habe ich recht?
Darf ich noch etwas sagen?
Hört mir noch jemand zu?
Hat es noch ein Gewicht?
Wer kann mich jetzt noch spüren?
Ist es geschehen?
Ist es vorbei?
Ist es geschehen?
 
( Zum Schluss hört man nur noch, wie er sich erschießt!!)

Jetzt ein Lied von den Toten Hosen.

  •  
    •  
      •  
        •  
          •  
            •  
              •  
                •  
                  •  
                    •  
                      • Es ist ein grausames Lied und viele erkennen sich in diesem Lied ganz schnell wieder.
                        Ich habe diese Lied sehr oft gehört. Ich habe es auch schon gehört, als ich mich noch nicht an meiner Vergangenheit erinnerte und die Welt für mich noch „in Ordnung“ war. Erst als ich die Wahrheit über meiner Vergangenheit wusste, habe ich den Text richtig in mir aufgenommen.
                        Der Böse Wolf
                        Sie malt gern Bilder
                        Von sich selbst
                        Und riesengroßen Männern
                        In einer Zwergenwelt
                        Sie weiß Geschichten, die sie mir erzählt
                        Die meisten davon hat sie selber erlebt
                        Wie die vom bösen Wolf,
                        der hin und wieder kommt
                        Und jedes mal
                        danach von ihr verlangt
                        dass sie niemals
                        ein Sterbenswörtchen sagt
                        weil er sie dafür sonst fürchterlich bestraft
                        Wenn ihre Mami
                        Sie in den Arm nimmt
                        Würde sie am liebsten weinen
                        Und alles gestehen
                        doch sie hat Angst
                        und sie schämt sich
                        sie weiß keinen Rat und versucht wegzusehen
                        Wenn der böse Wolf
                        Hin und wieder kommt
                        Und jedes mal danach von ihr verlangt
                        Dass sie niemals
                        Ein Sterbenswörtchen sagt
                        Weil er sie dafür sonst fürchterlich bestraft
                        Sie ist so scheu
                        Wie ein Reh
                        Man nimmt sie kaum wahr,
                        denn sie redet nicht viel
                        sie bleibt am Liebsten
                        für sich allein
                        betet zu Gott
                        und wünscht sich dabei
                        dass der böse Wolf
                        niemals wieder kommt
                        und mit festem Griff
                        um ihren Hals
                        verlangt
                        dass sie KEINEM ein Sterbenswörtchen sagt
                        weil er sie dafür sonst
                        fürchterlich bestraft
                        dass sie KEINEM ein Sterbenswörtchen sagt
                        weil er sie dafür sonst
                        fürchterlich bestraft
                        Dies ist ein Gedicht von einer sehr sehr guten Freundin von mir. Ina Jander.
                        Dieses Gedicht bekam ich zu meinem 33. Geburtstag am 18.08.2007 von ihr.
                        Hilflos
                        Hilflos höre ich dir zu
                        Hilflos steh ich daneben
                        Hilflos sehe ich dich leiden
                        Hilflos nehme ich dich in den Arm.
                        Kopfschüttelnd seh ich den Text
                        Kopfschüttelnd lese ich den Eintrag
                        Kopfschüttelnd höre ich die Entscheidung
                        Kopfschüttelnd begreife ich es einfach nicht.
                        Hoffnungsvoll spüre ich deinen Mut
                        Hoffnungsvoll sehe ich dich kämpfen
                        Hoffnungsvoll wünsche ich dir den Sieg
                        Hoffnungsvoll ersehne ich dir eine angstfreie Zukunft.
                         Danke Ina Jander für diese schönen Worte, die mir auch wieder Mut machen.
                        Dieses Gedicht habe ich aus einem anderen Forum.

                        Er brachte den Winter

                        Sein Blick ist stumm,
                        Sein Herz kalt.
                        In seinen Augen ist nichts als Leere..
                        Und der unbezähmbare Wille
                        Zu vernichten
                        Leben zu zerstreuen
                        Sein Name ist Wahnsinn
                        Er brachte den Winter
                        Und ging
                        Seine Seele schreit
                        Verletzt sie
                        Tu es
                        Zeig ihr, was wahres
                        Leid ist
                        Und er tut es
                        Er verletzt sie
                        Nimmt ihr
                        Achtung
                        Ehre
                        Freude
                        Was ihr bleibt
                        Ist der unerfüllbare
                        Quälende
                        Unschuldige
                        Wunsch
                        Nach Verständnis
                        Geborgenheit
                        Heilung
                        Ihre Wunden heilen schnell
                        Doch ihre Seele schreit
                        Gib zurück
                        Was du genommen hast
                        Bring das Glück zurück
                        Bring die Freude zurück
                        Bring das Leben
                        die Liebe zurück
                        in mein Herz

                        Du hattest nicht das Recht
                        Zu tun, was du getan hast
                        Wer gibt dir das Recht
                        Einem Kind seine Unschuld zu nehmen?
                        Wer gibt dir das Recht
                        Einer unschuldigen Kinderseele
                        Die Qualen der Hölle zu zeigen?
                        Wer?
                        Und warum?
                        Was kann ein Kind dir antun
                        Dass du zu solchen
                        Mitteln greifst?
                        Was kann ein Kind dir antun
                        Dass du ihm das ganze Leben zerstörst?

                        Wer gab dir das Recht
                        Mir die Liebe zu nehmen?
                        Wer gab dir das Recht
                        Angst und Leid in meiner Seele zu sähen?
                        Wer nur?
                        Wer?

                        Du brachtest den Winter

                        k.Tajariol
                        10/05/01




onetwomax
[ Besucher-Statistiken *beta* ]